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Urlaubsideen
Besucherbeitrag
© Fritz Berger

Mit dem Wohnmobil durch Südnorwegen - Teil I

Reisebericht

In den Pfingstferien wollten Silke und Benjamin sich von der gewaltigen Natur beeindrucken lassen und fuhren seit Jahren wieder einmal nach Norwegen. Sie nehmen uns mit zu tiefen Fjorden, tosenden Wasserfällen, tiefblauen Seen und schneebedeckten Gipfeln.


Inhaltsverzeichnis


Karte von Südschweden und Südnorwegen in Grau mit grünen, nummerierten Punkten entlang der Küste; Ortsnamen wie Malmö, Göteborg, Oslo und Bergen; deutscher Titel „ÜBER SCHWEDEN NACH NORWEGEN“ unten links
Hier siehst du die Stationen der Reise durch Schweden nach Südnorwegen. © Fritz Berger

Anreise nach Norwegen

Die Anreise nach Norwegen mit dem Wohnmobil erfolgt in der Regel über eine Fährverbindung. Fähren legen zum Beispiel von Kiel oder Hirsthals (Dänemark) ab und erreichen Norwegen bereits innerhalb weniger Stunden. Aber auch eine Anreise über den schwedischen Landweg ist möglich. Da wir uns als Ziel zunächst grob Skandinavien gesetzt und wenig weiter geplant hatten, wählten wir die Anreise über Schweden.

Drei Kinder stehen an einem Geländer und schauen auf einen Sonnenuntergang über dem Wasser
Bei Sonnenuntergang legte die Fähre in Schweden an. © Fritz Berger

Wir hatten eine sehr günstige Fährverbindung von Rostock nach Trelleborg gefunden und fuhren zu fünft für unter 100 Euro mit unserem Wohnmobil nach Schweden. Wir erreichten den Hafen von Trelleborg nach einer ruhigen sonnigen Überfahrt bei Sonnenuntergang.

Rotes Backsteingebäude mit rundem Turm am Ufer eines Teichs, geschwungener Weg, Wiese und Bäume unter blauem Himmel
In der Nähe des Schlosses Torup gibt es einen großen Waldspielplatz. © Fritz Berger

Nach der 6-stündigen Fahrt wollten wir nur noch ein kleines Stück weiter und fanden einen netten kleinen Stellplatz in Torup bei einem hübschen Schloss. Als wir ankamen, war es bereits dunkel, sodass wir den großen Waldspielplatz und den Schlosspark erst am nächsten Morgen erkunden konnten.


An der Schärenküste Schwedens

Wir verließen den kleinen Platz nach einer Nacht schon wieder und wollten zunächst die Westküste Schwedens entlang fahren. Vorher hielten wir aber noch bei Klippan. In der kleinen Stadt gibt es ein Deckenoutlet, das günstige und wunderschöne Merino-Wolldecken verkauft. Im Ort gibt es auch eine geschickte Ver- und Entsorgungsstation, sodass wir frisch ans Meer fahren konnten.

Wir hielten in Båstad, einem kleinen Badekurort in der Region Skåne. Allzu groß ist der Ort nicht, aber es gibt einen hübschen Hafen mit kleinen, roten Bootshütten und einem schönen Sandstrand. Es war zwar sonnig, aber nicht warm genug zum Baden. Die Kinder hatten dennoch jede Menge Spaß im Sand und im flachen Wasser. Für die Nacht fuhren wir noch ein kleines Stück weiter und fanden einen wunderschönen Stellplatz in Vallda etwas südlich von Göteborg.

Weißes Wohnmobil auf Schotterplatz neben felsiger Küste und ruhigem Meer, blauer Himmel, niedrige Vegetation im Vordergrund
Auf dem Strand-Parkplatz in Vallda dürfen Wohnmobile gegen eine kleine Gebühr über Nacht stehen. © Fritz Berger

Wir standen direkt am kleinen felsigen Strand und unsere Rasselbande kletterte mit Freude auf den Felsen an der Küste. Nach dem Abendessen konnten wir gemeinsam den traumhaften Sonnenuntergang anschauen.

Am nächsten Morgen spielten die Kinder noch eine Weile am Strand und beobachteten die zahlreichen Quallen. Nach einer Weile konnten wir uns aber dann doch von unserem schönen Stellplatz losreißen und fuhren nach Marstrand.

Blau-weiße Fähre mit abgesenkter Rampe am Kai, Wasser im Vordergrund, bunte Häuser und ein Turm am Ufer, schwedische Flagge am Mast
Die kleine Personenfähre bringt uns auf die autofreie Insel Marstrand. © Fritz Berger

Allein die Fahrt dorthin durch die Schären Göteborgs war wunderschön! Leider ist die Parksituation in Marstrand für Wohnmobile etwas angespannt, sodass wir unser Wohnmobil für ein paar Stunden auf dem kostenpflichtigen, teuren Stellplatz abstellten. Der Ort selbst ist autofrei und nur mit einer kleinen Personenfähre zu erreichen. Die Fahrtzeit dauert nur wenige Minuten, war aber für die Kinder ein kleines Abenteuer. Wir schlenderten durch Marstrands Gassen und am schönen Hafen entlang, bevor wir zur kleinen Festung hinaufstiegen. Von hier aus konnten wir weit in die Landschaft blicken und entdeckten sogar in der Ferne unser Wohnmobil. Zurück am Hafen stärkten wir uns mit Fish&Chips und Eis, bevor uns die kleine Fähre zurück zum Festland brachte.

Mehrere aufrecht stehende Steine auf einer Wiese, Bäume im Hintergrund, blauer Himmel
Schiffssetzung bei Blomsholm © Fritz Berger

Wir fuhren noch ein kleines Stück weiter in Richtung Fjällbacka. Dort liefen wir eine kleine Runde von drei Kilometern durch das Veddö Naturreservat. Da wir immer an der Küste entlang auf Holzstegen und durch Kuhweiden liefen und zum Schluss sogar ein bisschen über Steine klettern mussten, gefiel die Wanderung auch den Kindern sehr gut. Übernachtet haben wir auf dem Parkplatz einer kleinen Schiffssetzung nahe an der Grenze zu Norwegen.


Über die Grenze nach Norwegen

Am nächsten Morgen gingen wir einkaufen, bevor wir nach Norwegen fuhren. Obwohl auch in Schweden die Lebensmittelkosten im Vergleich zu Deutschland relativ hoch sind, so sind sie in Norwegen noch einmal deutlich höher. Vor der Grenze gibt es einige große Supermärkte, da viele Menschen die „günstigeren“ Preise in Schweden nutzen. Nachdem wir uns nochmal eingedeckt hatten, fuhren wir über die Grenze bis nach Fredrikstad. Hier parkten wir unser Wohnmobil für eine Tagesgebühr auf dem offiziellen Stellplatz und fuhren mit der kostenlosen kleinen Fähre von der Innenstadt in den historischen Stadtteil Gamlebyen.

Bronzestatue einer stehenden Person auf hohem Sockel auf gepflastertem Platz, links hellgraues Holzgebäude mit Außensitzplätzen, rechts rotes Backsteingebäude, blauer Himmel, keine Personen sichtbar
Fredrikstad wurde 1567 von Friedrich II gegründet. © Fritz Berger

Dort schlenderten wir durch die kopfsteingepflasterten Gassen und bummelten durch die süßen, kleinen Läden in den hübschen, alten Gebäuden. Die Kinder freuten sich vor allem an der alten Festungsanlage mit Kanonen, aber auch die Fährfahrt war wieder ein kleines Abenteuer für sie. Fredrikstad ist auf jeden Fall einen Besuch wert, man kann hier auch leicht mehr Zeit als einen Nachmittag verbringen.


Durch das beeindruckende und einsame Numedal

Wir fuhren aber noch ein Stück weiter ins Landesinnere. Wir wollten in Richtung Hardangervidda und entschieden uns dazu, durch das weniger besuchte Numedal zu fahren. Zunächst fuhren wir durch sehr viele Tunnel über die Autobahn.

Fluss mit kleinen Stromschnellen, bewaldete Ufer mit Nadel- und Laubbäumen, blauer Himmel mit vereinzelten Wolken, kleines Haus am rechten Ufer
Fahrt durch das Numedal © Fritz Berger

Als wir jedoch den Fluss Numedalslågen erreichten, war die Fahrt wunderschön. Wir schlängelten uns am Fluss entlang durch das dicht bewaldete Tal und genossen die herrlichen Ausblicke. Schon bald erreichten wir unseren Stellplatz in Flesberg. Der kleine Platz bietet eine Stellfläche für 8 Wohnmobile und kostet 15 Euro pro Nacht. Gerade für Familien ist er perfekt. Neben einem hübschen Badestrand (mit eisigem Wasser) bietet er einen hervorragenden Spielplatz für alle Altersklassen.

Weißes Wohnmobil auf grüner Wiese neben Birken, Holzhäuser im Hintergrund, Straße links, blauer Himmel
Der schöne Stellplatz in Flesberg bietet einen tollen Spielplatz, einen Badestrand und historische Gebäude. © Fritz Berger

In der Umgebung gibt es einige restaurierte, historische Gebäude, sowie eine Stabkirche im Ort. Wir erfreuten uns am warmen Wetter und ließen die Kinder bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Spielplatz spielen.


Faszinierende Stabkirchen

Nach dem Frühstück konnten wir uns nur schwer von dem kinderfreundlichen Ort losreißen. Aber wir freuten uns auch schon auf die Weiterfahrt durch das traumhafte Numedal. Mehrere Male mussten wir Fotostopps einlegen, denn der reißende blaue Fluss gepaart mit den dichten grünen Wäldern und den schneebedeckten Gipfeln in der Ferne gaben ein spektakuläres Bild ab.

Holzgebäude mit spitzem Turm und mehreren Satteldächern, Steinmauer im Vordergrund, kleine Gruppe Menschen links, Wiese und Bäume, bewaldeter Hang im Hintergrund, Stromleitungen quer durchs Bild
In der kleinen Stabkirche Nore fand gerade eine Hochzeit statt. © Fritz Berger

Einen Abstecher machten wir zur Stabkirche Nore. Leider konnten wir diese nicht besichtigen, da gerade eine Hochzeit stattfand. Dafür konnten wir die schöne, norwegische Tracht bewundern und auch von außen ist die Kirche auf jeden Fall sehenswert.

Innenraum mit Altar, Kruzifix über dem Altar, bemalte Holzwände und -decke, Fenster und Sitzbänke
Im Inneren der Stabkirche Uvdal konnten wir die wunderschönen Malereien bewundern. © Fritz Berger

In der Stabkirche Uvdal hatten wir dafür mehr Glück. Wir konnten die alte Kirche im Rahmen einer kleinen Führung betreten und waren sofort fasziniert von der Bauweise der kleinen Kirche. Ursprünglich war das Gebäude noch kleiner und wurde über die Jahre immer wieder erweitert. Die Wände wurden wunderschön mit Rosen bemalt und Fenster eingebaut. Die Führerin war sehr nett und bemühte sich, auch den Kindern immer wieder kindgerechte Details auf Deutsch zu erklären, sodass der Besuch für uns alle ein spannendes Erlebnis war.


Europas größte Hochebene

Danach schraubten wir uns einige Höhenmeter nach oben und es wurde zunehmend kälter. Bei Vasstulan unternahmen wir eine kleine Wanderung durch den Fjäll. Dabei unterschätzten wir die Schneemenge, die auf 800 Meter über dem Meer lag. Wir sanken immer wieder knietief in den Schnee ein, wateten durch kleine Bäche aus Schmelzwasser und kletterten durch Gestrüpp. Mehrfach mussten wir umkehren und uns einen anderen Weg suchen. Dabei hatten wir aber stets einen tollen Blick auf die phänomenale Landschaft und erlebten gemeinsam ein kleines Abenteuer.

Hügellandschaft mit spärlicher Vegetation, Steinen, Schneefeldern, einem See in der Ferne und blauem Himmel mit wenigen Wolken
Im Fjäll bei Vasstulan lag teilweise noch überraschend viel Schnee. © Fritz Berger

Wir wärmten uns im Wohnmobil wieder auf und fuhren noch ein Stück weiter in den Skiort Geilo mit seiner guten Ver- und Entsorgungsstation, bevor es dann weiter ins Hardangervidda ging. Das Hardangervidda ist Europas größte Hochebene. Hier lag auch Anfang Juni noch richtig viel Schnee und die Seen waren vereist. Im Winter darf man das Hardangervidda nur in Blockabfertigung durchqueren, dann muss man in einer Kolonne direkt hinter dem Schneepflug herfahren. Die Aussicht auf die weite, einsame Schneelandschaft bot einen richtigen Kontrast zu den Tagen davor.

Weißes Wohnmobil auf asphaltierter Parkfläche vor schneebedeckten Bergen, tief stehende Sonne am rechten Bildrand, mehrere Masten sichtbar
Schneelandschaft im Juni im Hardangervidda © Fritz Berger

Wir waren fasziniert von der kargen Landschaft und beschlossen, die Nacht auf einem der einsamen Parkplätze am Straßenrand zu verbringen. Der Wind pfiff um das Wohnmobil und wir machten es uns drinnen gemütlich. Während wir zu Abend aßen, kam sogar ein Fuchs vorbei.


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