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von uns für euch
Urlaubsideen
© Fritz Berger

Reisebericht : Familiencamping am Balaton im August

Alles über unseren Sommerurlaub in Ungarn

Ein überschaubarer Campingplatz direkt am Plattensee, traditionelle Märke und Bootfahren in einer Höhle: welche Eindrücke wir von Ungarn, der Perle des Ostens, während unseres Sommerurlaubes im August gesammelt haben, liest du in diesem Reisebericht. 


Inhaltsverzeichnis


Balatontourist Napfény Camping

Der Campingplatz Balatontourist Napfény liegt am Nordufer des Plattensees und hat einen direkten Zugang zum Wasser. Es gibt 460 Standplätze, drei Waschhäuser, ein Restaurant, Imbissbar am Strand, Lebensmittelladen und Animation. Im Gegensatz zu anderen Seeufern ermöglichen Treppen den Zugang zum Plattensee. Für die Kleinen gibt es einen flachen Sandstrand und einen Swimmingpool zum Plantschen und Spielen. Der schön angelegte, schattige Spielplatz wird gerne von den jüngsten Urlaubern genutzt.

Wasser mit Spiegelungen im Vordergrund; am Ufer parkende Autos und bunte Zelte; Baumreihe und Himmel mit vereinzelten Wolken
Der Campingplatz liegt direkt am Seeufer. © Fritz Berger

Am Ortsausgang von Révfülöp liegt der Campingplatz unweit von Supermarkt und Strandbad entfernt. Wir sind oft mit dem Rad zum kleinen Hafen gefahren und haben den Tag mit einem Eis ausklingen lassen. An der überschaubaren Hafenpromenade findet man einige touristische Geschäfte und Restaurants.

See mit einer Linie aus Bojen, mehrere Personen stehen im flachen Wasser, Felsen am linken Ufer, Schilf rechts, Bäume und ein kleines Gebäude im Hintergrund, blauer Himmel
Spielplatz mit Trampolin am flachen Strand © Fritz Berger

Für unsere Familie war der Platz nicht zu groß und nicht zu klein, daher genau richtig. Die Kinder konnten frei herumlaufen, verbrachten Zeit am Pool oder auf dem Spielplatz. Wir haben verschiedene Aktivitäten auf dem Gelände unternommen, die den Kindern richtig viel Freude bereitet haben: Tretboot fahren, Mini-Elektroauto oder Tretauto fahren, den Wasserspielplatz entdecken und vieles mehr. Es gibt sowohl Plätze unter dicht bewachsenen Bäumen als auch Sonnenplätze. Leider hatten wir einen parzellierten Platz direkt in der Sonne und es war ziemlich heiß. Dafür konnten wir immer wieder aus dritter Reihe einen Blick auf den See erhaschen.

Blaue und rote aufblasbare Wasserhindernisbahn im seichten Wasser mit mehreren Personen, Segelboot im Hintergrund, wolkiger Himmel
für Groß und Klein ein Riesenspaß © Fritz Berger

Wir haben uns sehr wohl gefühlt und der Platz vermittelt eine familiäre Atmosphäre. Die Waschhäuser waren sauber und wurden auch mehrmals täglich gereinigt. Abends und nachts war es ruhig und wir konnte entspannt und schwitzend in unsere Betten fallen. Leider ein Minuspunkt: die Bahn fährt unmittelbar am Campingplatz vorbei. Stellplätze in der Nähe des Sees bekommen wenig von vorbeifahrenden Zügen mit, daher hat es uns persönlich nicht gestört. Klarer Pluspunkt: der Preis. Für eine Woche mit zwei Erwachsenen und drei Kindern mit Wohnwagen haben wir nur rund 400 Euro gezahlt.

BADESCHUHE

Unbedingt Badeschuhe einpacken. Der Boden ist zwar sandig, aber teilweise mit Algenbewuchs, was sehr unangenehm an den Füßen sein kann.


Per Schiff und Zug zum Markt

Um den Markt in Fonyod zu besuchen, nutzen wir die Wasserverbindung per Schiff von Révfülöp nach Balatonboglár. Für umgerechnet circa 30 Euro für Hin-und Rückfahrt fahren wir mit der ganzen Familie etwa 30 Minuten quer über den Plattensee. Nach einem kurzen Fußmarsch zum Bahnhof geht es mit dem Zug zwei Stationen weiter nach Fonyod. Der große Markt liegt etwa 950 Meter vom Bahnhof entfernt, außerhalb der Stadt.

Ufer mit angelegtem Passagierschiff links, Felsen und Weg am Ufer, mehrere Schwäne im See, bewölkter Himmel
Das Schiff bringt uns vom Campingplatz aus nach Balatonboglár. © Fritz Berger

Hier findest du alles, was das Urlaubsherz an regionalen Köstlichkeiten wie Obst, Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren begehrt. Ebenso gibt es Imbissstände mit Lángos, Baumkuchen und Palatschinken. Ein buntes Allerlei an Korbwaren, Antiquitäten, Haushaltswaren, Taschen, Schuhen und ganz viel Kleidung. Es empfiehlt sich ein zeitiger Besuch, da der Markt nur bis zum frühen Nachmittag geöffnet ist.

Marktstand mit Kisten voller Pfirsiche, grüne Trauben, halbierte Wassermelonen, Zitronen, dunkle Pflaumen und Preisschilder
Der Markt in Fonyod findet jeden Mittwoch und Samstag statt. © Fritz Berger

Seehöhle von Tapolca

Etwas Zeit musst du für die Fahrt nach Tapolca einplanen. Die 19 Kilometer entfernte Kleinstadt bietet dir Einkaufsmöglichkeiten wie Lidl und Tesco. Bei letzterem findest du wirklich alles, was du nur gebrauchen könntest. Für uns super praktisch war der Bubbles Waschsalon, in dem wir während unseres Einkaufs unsere Wäsche waschen konnten.

Ausgehöhlter Steintunnel mit gewölbten Wänden, Durchgang und gedämpfter Beleuchtung
Unter den Straßen von Tapolca verbirgt sich ein verwundenes Höhlensystem. © Fritz Berger
Inneres einer Felsenhöhle mit niedrigem gewölbtem Deckenbogen über seichtem Wasser, grünliche Spiegelung auf der Wasseroberfläche und eine kleine Lichtquelle an der linken Wand
In der streng geschützten Höhle können die Besucher eine Bootsfahrt auf dem glasklaren Höhlensee unternehmen. © Fritz Berger

Das Seehöle Besucherzentrum liegt mitten im Zentrum von Tapolca. Für einen Besuch musst du deine Tickets unbedingt vorher online kaufen. Die rund 45-minütige Führung bietet dir die Möglichkeit, mehr über diese einzigartige, natürliche Attraktion und die damit verbundene Geologie und Ökologie zu erfahren. Leider war die Führung auf Ungarisch und daher für uns nicht sonderlich interessant. Für Interessierte gibt es allerdings einen Audio-Guide in deutscher Sprache. Das Highlight dieses Museums war die kurze Bootsfahrt durch die Höhle. Selbst paddelnd sitzt du mit zwei bis drei Menschen in Blechbooten und erforscht den unterirdischen See. Das war für die Kinder und uns Erwachsene sehr aufregend.

GUT BESUCHT

Plane unbedingt genügend Zeit ein. In den Ferienzeiten musst du meist etwas außerhalb parken und ein paar Schritte zu Fuß bis zum Besucherzentrum laufen. 

Wasserfläche mit Springbrunnen in der Bildmitte, Karpfen im Vordergrund, Häuserreihe und Kirchturm im Hintergrund, blauer Himmel
Malom-tó und die aus dem Mittelalter stammende Häuserreihe sind einzigartig. © Fritz Berger

Als Kontrastprogramm dazu ist der nahe gelegene Park mit großem Mühlenteich (ung. Malom-tó) richtig idyllisch und lädt mit schattigen Plätzen zum Verweilen ein. Du erreichst den Park über die Tapolcai Halas Lépcső, zu Deutsch: Fischtreppe.

Außentreppe aus Stein mit blauen, roten und orangefarbenen Farbflächen auf den Stufen; Metallgeländer an beiden Seiten; Kopfsteinpflaster am Fuß der Treppe
Straßenkünstler haben die schöne Fischtreppe geschaffen. © Fritz Berger

Liliomkert Bauernmarkt

Absolut empfehlenswert ist der Liliomkert Bauernmarkt bei Káptalantóti. Hier findet man wundervolle Unikate an kunsthandwerklichen Waren, Porzellan, Schmuck, Korbwaren und Lebensmittel aus Eigenanbau. Ganz früh zu kommen, ist ein Muss, denn der Markt wird sowohl von Touristen als auch von Einheimischen gerne besucht.

Holzmarktstand mit Regalen voller Brote und Gebäck, Preisschilder, zwei Personen von hinten, großes Schild mit Text über dem Stand
Der Lilienmarkt liegt schön in einem kleinen Wald. © Fritz Berger

Parkplatztipp

Ein paar Meter weiter gibt es kostenlose Parkplätze.


Was du für den Ungarnurlaub wissen musst

Die Landeswährung ist der Forint (HUF). Ein Euro entspricht etwa 387 ungarische Forint. Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet und sogar auf den Märkten möglich.

Wenn du in Ungarn einreist, musst du wissen, dass Autobahnen und einige Straßen mautpflichtig sind. Die Vignetten können an der Grenze oder an Tankstellen erworben werden. Es gibt Jahres-, Monats- und 10-Tages-Vignetten, wobei die Erfassung nur elektronisch erfolgt.

Bist du so wie wir mit dem Wohnwagen unterwegs, darfst du höchstens 80 km/h auf Autobahnen und 70 km/h auf Land- und Schnellstraßen fahren, innerorts wie gewohnt 50 km/h.

Viele Ungarn sprechen neben Englisch auch sehr gut Deutsch. Probleme mit der Verständigung hatten wir keine.

Ungarns Nachbarländer kennen

Denke daran, dass du auf dem Weg nach Ungarn höchstwahrscheinlich auch durch Österreich durchreist und die entsprechenden Bestimmungen ebenfalls kennen solltest.


Fazit: guter Urlaub, schlechte Straßen

Ungarn ist wirklich eine Reise wert. Für Camper gibt es recht günstige Stellplätze und am Plattensee Urlaub zu machen, bietet dir Ruhe, Entspannung und jede Menge Angebote für Familien. Der Campingplatz hat uns gut gefallen, aber im Ort Révfülöp hätten wir uns ein paar mehr Angebote für die Abendbeschäftigung gewünscht. Trotz der Mautpflicht sind viele Straßen in einem desolaten Zustand, was leider auch dazu geführt habt, dass ein Drahtseil unseres Hubbetts im Wohnwagen gerissen ist. Für uns war diese Reise eine tolle Erfahrung, in eine uns noch unbekannte Welt. Wir wurden mit offenen Armen empfangen und haben uns sehr wohl gefühlt.

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