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Hohlraumkonservierung und Unterbodenversiegelung bei Wohnmobil und Wohnwagen

Rostschutz und Werterhalt durch Unterbodenpflege

Um einen langfristigen Schutz gegen Umwelteinflüsse zu erzielen, sollte der Unterboden von Zeit zu Zeit überprüft und erneuert werden. Wie das die Profis in der Werkstatt machen und, wie du selbst zur Tat schreiten kannst, erfährst du hier.


Inhaltsverzeichnis


Wieso ist eine Unterbodenversiegelung notwendig?

Kein anderes Fahrzeugteil bekommt so viel von den schädlichen Einflüssen der Straße ab, wie der Fahrzeugunterboden. Dazu gehören aufgewirbelte Steine, Spritzwasser und Schnee, aber auch Streusalz oder Sand. Ist der Unterboden erst einmal beschädigt, kann Wasser von außen eindringen und den Rahmen beschädigen.

Ein mindestens genauso großes Problem ist Kondenswasser, das sich bei Temperaturschwankungen in den Hohlräumen des Unterbodens bildet. Zusammen mit Schmutz, Salz oder Sand zerstört es das Metall an schwer einsehbaren Stellen des Unterbodens. Hohlräume am Unterboden des Fahrzeuges können aber nicht vermieden werden. Sie werden beispielsweise bei dem Lackierungsvorgang der Fahrzeugteile benötigt, da aus ihnen der Lack ablaufen kann.

Gerade Besitzer von Wohnmobilen und Wohnwagen geben ihre Fahrzeuge daher immer häufiger zur professionellen Unterboden- und Hohlraumversiegelung in eine spezialisierte Fachwerkstatt. Das schützt nicht nur Bleche und Holz vor vorzeitigem Verschleiß und Schäden, sondern sichert langfristig auch dessen Zeit- und Wiederverkaufswert.


Kontrolle des Unterbodens

Man sollte meinen, dass moderne Campingfahrzeuge ab Werk ausreichend vor Rost geschützt sind. In der Praxis ist der maschinell aufgetragene Unterbodenschutz allerdings oft nicht ausreichend. Bei manchen Herstellern gibt es eine Hohlraumversiegelung nur gegen Aufpreis. Auch wenn die meisten Neuwagen-Hersteller in Sachen Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung viel besser sind als früher, finden sich bei vielen Fahrzeugen bereits beim dritten TÜV-Termin Mängel am Unterboden. Daher ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob der Unterboden ausreichend geschützt ist.

Unterboden eines Autos auf einer Hebebühne, sichtbare Metallträger und eine Person darunter

Im Rahmen der Dichtigkeitsprüfung prüfen die Werkstätten den Unterboden von Wohnmobil und Wohnwagen jährlich und bessern kaputte Stellen gegebenenfalls aus. Spätestens nach Ablauf der Garantie musst du dich allerdings selbst darum kümmern. Wie das geht, erfährst du gleich.


Materialien des Fahrzeug-Unterbodens

Grob unterscheidet man nach drei Unterboden-Materialien. Die verschiedenen Materialien geben unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Pflege des Unterbodens vor. Wichtig ist, dass das gewählte Produkt zur Unterbodenpflege zum Material der Bodenplatte passt.

Metallboden

Der Fahrzeugboden eines Kastenwagens ist oft aus Metall. Genauer gesagt aus Aluminium, um das Gewicht gering zu halten. Aluminium rostet zwar nicht, es bildet sich aber mit der Zeit eine Oxidationsschicht. Der entstandene Belag greift das Material langsam an. Kommt es dann noch mit einem stahlhaltigen Metallteil in Kontakt, entsteht auf alle Fälle Korrosion. Deswegen muss ein Fahrzeugboden aus Metall, besonders an Übergängen und Schweißnähten, unbedingt vor Feuchtigkeit geschützt werden. Dafür können Produkte auf PVC- oder Bitumenbasis verwendet werden.

Holzboden

Gerade ältere Wohnmobile und Wohnwagen haben oft eine Bodenplatte aus Holz. Der Holzunterboden ist meist aus Pappelsperrholz, da dies sehr leicht ist. Eindringende Feuchtigkeit kann dazu führen, dass der Unterboden schimmelt und im schlimmsten Fall bricht. Um den Boden vor Beschädigungen zu schützen, wurde mit großer Wahrscheinlichkeit ab Werk ein Unterbodenschutz aufgetragen. Diesen musst du nur ausbessern, wenn du siehst, dass er abblättert. Eine Bodenplatte aus Holz muss mit einem atmungsaktiven Unterbodenschutz bearbeitet werden.

GfK-Unterboden

Die Unterseite moderner Wohnmobile besteht aus Gfk. Dem glasfaserverstärkten Kunststoff werden Harze beigemischt, die das Material widerstandsfähig werden lassen. Ein Unterboden aus GfK ist deutlich resistenter als einer aus Holz, muss aber trotzdem regelmäßig auf Beschädigungen kontrolliert werden. Gerade Kanten, Verschraubungen und Verbindungsstellen müssen besonders beachtet werden. Beschädigungen an GfK können leicht mit einem Unterbodenspray behandelt werden.


Unterbodenschutz selbst ausbessern

In gewissem Maße kannst du den Unterbodenschutz an deinem Wohnmobil oder Wohnwagen selbst ausbessern. Eine Hohlraum- und Unterbodenversiegelung über den gesamten Fahrzeugboden ist nicht möglich. Die Mittel, die es dafür im Handel gibt, sind nur zum Ausbessern kleinerer Stellen ausgelegt. Zudem fehlt es vielen Hobby-Handwerkern schlichtweg am richtigen Werkzeug und einer Hebebühne.

Wie sieht er denn jetzt aus, der Unterbodenschutz an deinem Wohnmobil oder Wohnwagen? Die Bedienungsanleitungen der Hersteller helfen nur bedingt weiter. Bürstner beispielsweise unterrichtet den Besitzer in der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges (hier am Beispiels eines Lyseo Time Ixeo l, Baujahr 2019) wie folgt: Der Unterboden des Fahrzeuges ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz beschichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbodenschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln. Nur vom Hersteller freigegebene Produkte verwenden. Unsere autorisierten Handelspartner und Servicestellen beraten gerne.

Die Marke Dethleffs empfiehlt für ihre Fahrzeuge: Bei Modellen mit GFK-verkleideten Unterböden nur Pflegeprodukte verwenden, die für das Material geeignet sind.

Deswegen solltest du dich unbedingt informieren, aus welchen Material der Unterboden deines Fahrzeuges besteht und welche Mittel sich für dessen Pflege eignen. Im nächsten Abschnitt findest du einige.



Danach gehst du wie folgt vor, um schadhafte Stellen am Unterboden auszubessern:

  • Der Fahrzeugunterboden muss komplett staub- und fettfrei sein. Fahre am besten in die Waschanlage und wähle ein Programm mit Unterbodenwäsche. Es gibt spezielle Waschanlagen, die auf die Größe von Wohnmobilen ausgelegt sind.
  • Wohnmobil oder Wohnwagen müssen danach gut trocknen. Mindestens 24 Stunden. Beachte also für dein Vorhaben den Wetterbericht.
  • Hast du die Möglichkeit, eine Hebebühne zu nutzen? Umso besser. Alternativ kannst du das Fahrzeug durch einen Wagenheber etwas anheben oder mit einer Seite auf den Gehweg fahren. Sichere das Fahrzeug dabei immer mit Stützböcken ab.
  • Danach begibst du dich unter dein Wohnmobil oder deinen Wohnwagen. Dazu kannst du ein Rollbrett nehmen.
  • Alter Unterbodenschutz, der eventuell bereits abblättert, muss entfernt werden, genauso wie Rost. Das geht mit einer Drahtbürste oder einem Aufsatz für den Akkuschrauber.
  • Trage den neuen Unterbodenschutz jetzt an den Stellen auf, an denen er abgeplatzt ist.
    Beachte dabei die Hinweise des Herstellers: Manche Produkte werden mit einem Pinsel oder einer Rolle aufgetragen, Andere können aufgesprüht werden.

Beachte bei Arbeiten mit Unterbodenschutz, dass du unbedingt Schutzkleidung, Schutzbrille und Maske tragen solltest.


Produkte für den Unterbodenschutz

Die spritzbare widerstandsfähige Schutzbeschichtung Dekaphon 9735 von Dekalin ist antikorrosiv und schalldämpfend. Nach dem Trocknen bildet sich ein robuster Film, der auch Steinschläge aushält. Dekaphon 9735 wurde speziell für Holzbodenplatten des Unterbodensystems von Wohnmobil und Wohnwagen hergestellt. Das Mittel wird in einer 500 ml Sprühdose geliefert, die vor Verwendung gut geschüttelt werden muss. Danach wird solange gesprüht, bis die gewünschte Stärke der Schicht erreicht ist.

Dekaphon 958 von Dekalin ist ein streichbarer Unterbodenschutz für Holzböden und Türschwellen. Das Mittel eignet sich für die Ausbesserung per Pinsel oder mit Druckluftspritze. Dekaphon 958 ist ein schnelltrocknendes, wasserbasiertes Produkt zum Schutz vor Steinschlag und Salz. Es bildet einen schwarzen, elastischen Film, der sowohl den Holzunterboden als auch angrenzende Rahmenteile aus Metall wirksam schützt. Das Produkt ist auch für Stahl- und Kunststoffböden geeignet.

Der spritzbare Korrosionsschutz Dekaphon Pro-Wax von Dekalin erreicht durch seine gute Kriechfähigkeit schwer zugängliche Stellen am Fahrzeug und sorgt für weniger Korrosion. Gleichzeitig ist das Produkt optimal für die Hohlraumversiegelung geeignet. Es dient zur Wiederherstellung von beschädigtem Oberflächenschutz auf Stellen, die gegen Korrosion geschützt werden sollen, die aber keinem Abrieb und Steinschlag unterliegen. Dank der hohen Temperaturbeständigkeit bis +180° C kann Pro-Wax als Hohlraumversiegelung und Wachsunterbodenschutz – allerdings nicht auf Holzböden – eingesetzt werden. Auch möglich als temporärer Rostschutz im Motorraum geeignet.


Vorgehensweise in der Werkstatt

Wir haben dank der Kfz-Meister des JV car-center in Kassel erfahren, wie die Profis bei Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz vorgehen. Hier am Beispiel eines Wohnmobils, VW T1 und Wohnwagens.

„Selbst der Korrosionsschutz hochpreisiger Fahrzeuge hält nicht ewig. Am besten ist daher, die Eigentümer solcher Fahrzeuge denken rechtzeitig vor dem ersten Rost an eine Erneuerung des Korrosionsschutzes. Denn wenn der Rost noch nicht zugeschlagen hat, ist ein professionelle Unterboden- und Hohlraumversiegelung ganz besonders werterhaltend“, versichert Kfz-Meister Stephan Gundlach vom JV car-center in Kassel.

Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz an einem Wohnmobil

Hier siehst du, wie ein 15 Jahre altes Hymer Wohnmobil, auf Fiat Ducato Basis, vom JV car-center aufbereitet wird. Das Fahrgestell weist an mehreren Stellen Korrosion auf. Auch Fahrzeugrahmen, Ölwanne und andere Teile sind durchgerostet.

Weißes Wohnmobil auf einer Scherenhebebühne in einer Werkstatt, sichtbare Seitenfenster und große verglaste Garagentore im Hintergrund

Für die Arbeiten am Wohnmobil muss das Fahrzeug zunächst auf die Hebebühne.

Weißes Wohnmobil in einer Werkstatt auf Hebebühnen aufgehoben, vorderer Stoßfänger entfernt, Vorderachse ohne Rad sichtbar, Fahrzeug teilweise mit transparenter Folie abgedeckt

Alle Fahrzeugteile, die nicht mit dem Unterbodenschutz in Berührung kommen dürfen, müssen abgeklebt werden. Außerdem demontieren die Mechaniker alle Verkleidungen, Unterfahrschutz, Reifen und weitere Teile.

Weißes Wohnmobil seitlich auf einer Hebebühne in einer Werkstatt, mit Tür, Fenstern und zwei sichtbaren Rädern; geflieste Wände im Hintergrund

Jetzt muss der Unterboden gereinigt werden. Dafür wird der Unterboden abgestrahlt, beispielsweise mit Trockeneis. Alter Unterbodenschutz, Rost und Öl müssen entfernt werden. Erst wenn die Fahrzeugunterseite von Schmutz und Dreck befreit ist, kann man verrostete oder gerissene Stellen richtig erkennen. 

Person in weißem Schutzanzug mit Handschuhen und Atemschutzmaske unter einem Fahrzeug; Auspuff und Fahrwerk sichtbar

Unterboden und Rahmen werden nach dem Trocknen einer akribischen Sichtkontrolle unterzogen, um Korrosionserscheinungen und Rostschäden zu erkennen. Schwer zugängliche Stellen untersuchen die Fachleute mit einem Stethoskop.

Unterboden eines Fahrzeugs, Nahaufnahme einer Blattfeder mit verschraubener Halterung und sichtbarem Rost, Metallbolzen, blauer Behälter im Hintergrund

Jetzt entfernen die Profis vorhandenen Rost. Das passiert meist von Hand, um keine anderen Bauteile zu beschädigen. Größere Rostschäden müssen durch Schweißen behoben werden. Danach behandeln sie die betroffenen Stellen mit Rostumwandler, der den Oxidationsprozess stoppt. Dadurch verliert das Metall seine poröse Struktur. 

Unterseite eines Fahrzeugs mit Metallteilen, Schrauben, Schläuchen und mehreren kleinen gelben Tropfen an Bauteilen; rundes Metallrad rechts unten

Das Metall wird daraufhin vorbeschichtet und der Hohlraumschutz aufgetragen. Für die Hohlraumversiegelung nimmt man Wachse oder Fette. Sie haben den Vorteil, dass sie auch im getrockneten Zustand elastisch bleiben. Dann verdrängen sie Feuchtigkeit und verhindern, dass eindringendes Wasser mit dem Metall in Berührung kommt.

Person in weißem Schutzanzug und Maske hält eine Spritzpistole an der Unterseite eines Fahrzeugs

Jetzt kommt der Unterbodenschutz an die Fahrzeugunterseite. In der Werkstatt passiert das meist mittels Druckbecherpistole. Das Mittel wird direkt auf das Metall gesprüht. Unterbodenschutz besteht entweder aus Bitumen, Teer oder PVC. Manche Werkstätten verwenden auch bestimmte Harze oder Wachse. Wichtig ist, dass das verwendete Mittel wasserabweisend ist, Wasserdampf aber durchlässt. Dadurch kann die im Material eingelagerte Feuchtigkeit nach außen transportiert werden.

Geschwungene dunkle, texturierte Innenfläche mit Schrauben und Befestigungsbohrungen; rechts ein silbernes Rohr; unten links weiße Plastikfolie und rotes Kabel

An Schweißnähten und Übergängen muss das Mittel besonders sorgfältig aufgetragen werden, um alles luft- und wasserundurchlässig abzudichten.


Hohlraumversiegelung an einem VW T1

Seitansicht eines zweifarbigen (rot/weiß) Kleinbusses, geparkt in einer Halle

Hier siehst du, wie Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz mit Wachs an einem VW T1 Samba Bus durchgeführt wurde. Dieses frisch gewachste und hohlraumversiegelte Schmuckstück, Erstzulassung 1962, hat in diesem guten Allgemeinzustand einen Sammlerwert um die 100.000 Euro.
Die Bilder zeigen den Unterboden jeweils vor und nach der Behandlung.

Nahaufnahme eines Fahrzeugradbereichs mit sichtbarer Bremsscheibe, Radnabe, Metalllenker, Gelenk, Schrauben und Schläuchen
Nahaufnahme einer Radnabe und Bremsscheibe eines Fahrzeugs, Achs- und Lenkgestänge sichtbar, dunkle Rückstände auf der Nabe
Nahaufnahme einer schwarz lackierten Metallhalterung mit mehreren Sechskantmuttern und Schrauben, befestigt an einer runden Metallplatte; rechts ein schwarzer zylindrischer Stab; roter Hintergrund und kleiner gelber Farbfleck
Nahaufnahme eines schwarzen Metallteils mit vier goldenen Sechskantbolzen, gelben Markierungen, Schweißnähten und rotem Hintergrund

Unterbodenschutz an einem Wohnwagen

Unzureichender Unterbodenschutz kann gerade bei Wohnwagen fatal sein. Denn der klassische Unterboden besteht bei Wohnwagen meistens aus Sperrholzplatten, Holzleisten und einer EPS-Styroporisolierung. Natürlich wird ab Werk bereits ein einfacher Schutz aufgetragen, trotzdem kann die Holzkonstruktion langfristig in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier empfehlen Werkstätten eine professionelle Heißwachs-Versiegelung des Unterbodens und der Hohlräume. Hier siehst du die Ergebnisse einer Unterbodenversiegelung mittels Heißwachs an einem Hobby Prestige 720 KWFU, Baujahr 2019 durchgeführt wird. Auch er steht auf der Hebebühne des JV car-center in Kassel.

Hier die Vorher-Nachher-Bilder.

Metallträger und schwarze Platten an der Decke, sichtbare Kabel und Befestigungen, weiße Wände mit Wandleuchten, Tür am Ende des Raums und Fenster rechts
Decke mit sichtbaren Metallträgern, Kabeln, Rohrleitungen und hängenden Leuchten, schmale Fenster an den Seiten
Rundliche dunkelgraue Metallplatte an einem hellen, punktierten Deckenbereich, in der Mitte ein gewelltes graues Kunststoffrohr, darunter ein glattes graues Rohr
Metallrohr mit rechtwinkligem Fitting und Mutter, befestigt an einer runden Metallplatte an einer braunen Oberfläche
Untersicht von Metallstreben mit ovalen Aussparungen, einer zylindrischen Welle mit schwarzem Ring und sichtbaren Schrauben
Unterseite mit Metallträgern, Rohren, Kabeln, Schrauben und teils sichtbarem Reifen

Was kosten Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz?

Der Preis für Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz richtet sich nach dem individuell abgesprochenen Leistungsumfang sowie der Größe und dem Zustand des Fahrzeuges. Pro laufendem Meter Wohnmobil musst du mit mindestens 250 Euro rechnen. Für eine Behandlung eines Wohnmobils fallen somit ab 2.000 Euro an. Die Behandlung eines Wohnwagens kostet etwas weniger. Es gibt allerdings auch günstigere Teil-Konservierungen, bei denen nicht der gesamte Unterboden behandelt wird, sondern nur beschädigte Stellen.


Fazit: werterhaltendes Verfahren

Wie an jedem Fahrzeugteil auch, ist die Pflege des Unterbodens das A und O. Regelmäßige Unterbodenwäschen können Verschleiß verlangsamen, durch Sichtkontrollen werden Schwachstellen frühzeitig erkannt. Alle 3 Jahre solltest du dann eine professionelle Unterbodenpflege durchführen lassen. So wird der Unterboden dich viele Jahre lang begleiten.

Autor/in

Svenja

Svenja ist seit Jahren mit Mann, Kind und Hund im Zelt und Wohnwagen durch Europa unterwegs. Sie liebt die Entschleunigung, die man beim Campen erfährt.
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