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Wohnwagen
© Fritz Berger
Icon Wohnwagen

Wie mache ich meinen Wohnwagen ganz leicht autark?

Tipps zur Gas-, Strom- und Wasserversorgung bei längeren Standzeiten

Durch die Vielfalt an Stellplatzmöglichkeiten, die sich stetig neu ergeben, wächst auch der Bedarf an autarkem Campen. In diesem Bericht kannst du dir einen Überblick darüber verschaffen, wie du deinen Wohnwagen autark machst.


Inhaltsverzeichnis


Was bedeutet autarkes Campen?

Das Wort autark meint laut Wörterbuch „sich selbst genügend, auf niemanden angewiesen sein“. Unabhängiges, autarkes Campen bedeutet also, dass du über mehrere Tage hinweg weder auf die sanitären Anlagen eines Campingplatzes, noch auf eine zentrale Versorgung mit Energie und Wasser angewiesen bist.


Wie wird der Wohnwagen autark?

Jeder Camper setzt andere Prioritäten an seinen Wohnwagen. Einige Reisende können tagelang ohne Strom auskommen, andere möchten auf einen bestimmten Komfort nicht verzichten.

Möchtest du deinen Wohnwagen autark machen, beeinflussen drei Faktoren die Planung deines Autarkie-Projektes besonders:

  • die Gegebenheiten deines Wohnwagens
  • dein persönlicher Verbrauch von Wasser, Gas und Strom
  • wie lange du autark campen möchtest

Wichtig bei der Autarkie-Planung ist es, deinen persönlichen Verbrauch abschätzen zu können. Zunächst solltest du daher ein Protokoll darüber führen, wie viel Wasser, Strom und Gas du über einen gewissen Zeitraum benötigst und, wie viele Tage du gerne autark campen möchtest.

Bist du mit dem Wohnmobil unterwegs, ist der Beitrag Autark mit dem Wohnmobil für dich interessant.


Wasserverbrauch im Wohnwagen

Stehst du auf einem Campingplatz, wirst du hier auf die Wasserversorgung des Platzes zurückgreifen. Du kannst deinen Wohnwagen mit Frischwasser füllen, das Abwasser ordnungsgemäß entsorgen und dein Geschirr abspülen. Anders sieht es auf Stellplätzen aus, auf denen du auf keine Wasser- und Abwassermöglichkeiten zugreifen kannst. Im nächsten Abschnitt kannst du dir einen Überblick verschaffen, was im Bereich autarker Wasserversorgung zu beachten ist.

Frischwasser zum Kochen, Abwaschen und Waschen

Weißer Kunststoffbehälter mit zwei runden Verschlüssen und zwei angeschlossenen weißen Schläuchen mit Metallschellen in einem Holzrahmen

Frischwasser wird in der Regel über eingebaute Kanister, die über eine Außenöffnung mit einem Schlauch oder einer Kanne gefüllt werden, genutzt.

Zwei durchsichtige Kunststoffkanister in einem weißen Schrank; links mit blauem Schraubverschluss und schwarzem Schlauch, rechts mit gelbem Verschluss und weißem Griff, vorn eine Metallstange

Einige Hersteller bieten jedoch auch nicht verbaute Frischwasserkanister an, die du deinem Wohnwagen einfach entnehmen und außerhalb befüllen kannst.

Wassertanks gibt es in unterschiedlichen Größen, wobei sie üblicherweise um die 50 Liter fassen. Je nach Gegebenheit und Bedarf an Wasser kannst du mit zusätzlichen oder größeren Kanistern aufstocken und für einige Tage unabhängig von einer externen Wasserversorgung auskommen. Frischwassertanks in diversen Größen kannst du hier im Berger Onlineshop bestellen.

Frischwasseraufbereitung

Achte darauf, dass dein Wasser, insbesondere in warmen Regionen, keine Bakterien ansammelt. Zur Aufbereitung und Haltbarkeit von Frischwasser gibt es verschiedene Produkte, die du hier findest.

Abwasser im Wohnwagen

Abwasser wird beim Camping Grauwasser genannt. Es wird im Wohnwagens entweder im fest am Unterboden verbauten Tank oder im mobilen Wassertaxi, das unter dem Wohnwagen platziert wird, gesammelt.

Nahaufnahme eines grauen Kunststoffbehälters mit rundem weißen Deckel, Metallstrebe darüber, Holzhackschnitzel auf dem Boden und Backsteinwand mit Fenster im Hintergrund

Bitte beachte, dass das Grauwasser nur an ausgewiesenen Entsorgungsstationen geleert werden darf. Somit ist auch die Aufbewahrung deines Grauwassers über einen gewissen Zeitraum erforderlich. Eine Auswahl an Ab- und Grauwassertanks findest du hier im Berger Onlineshop.

Wasser ist schwer

Lasse das zulässige Gesamtgewicht des Wohnwagens nicht außer Acht. 


Trenntoilette als Alternative ohne Wasserzufuhr

Die meisten Wohnwagen haben eine fest eingebaute Chemietoilette, auch Kassettentoilette genannt. Auch, wenn diese natürlich nicht auf einen Kanalisationsanschluss angewiesen ist, benötigt sie Spülwasser und darf nur an Chemieentsorgungsstationen geleert werden.

Eine umweltfreundliche und vor allem autarke Variante liefert eine Trenntoilette, auch Trockentoilette genannt. Das System beinhaltet im Inneren der Toilette zwei getrennte Auffangbehälter. Im Vorderen wird der Urin gesammelt, im Hinteren der Feststoff. Der Feststoffbehälter wird mit einem zusätzlichen Müllbeutel ausgestattet. Das Feste wird außerdem mit natürlichen Substanzen wie zum Beispiel Hanf- oder Kokosfasern bestreut, wodurch ein Austrocknungsprozess entsteht, sodass sich kein unangenehmer Geruch entwickelt.

Helle Holzkiste mit rechteckigem weißen Kunststoffbehälter, innen ein hellgrüner Einweginnenbeutel; daneben ein weißer Kunststoffkanister mit rundem Einfüllstutzen und Griff; grauer Boden

Die Entsorgung des Toiletteninhaltes ist einfach, solange sich kein Toilettenpapier im Behälter befindet. Das Flüssige wird mit Wasser verdünnt und darf in die Natur gekippt werden. Das Feste hingegen kann in Kombination mit der Streu im Restmüll entsorgt werden. Wenn dich dieses Thema genauer interessiert, kannst du im Blogbeitrag Trenntoiletten - chemiefrei und umweltfreundlich mehr dazu erfahren. Eine Übersicht von Trenntoiletten findest du hier im Berger Onlineshop. 


Gasversorgung im Wohnwagen

Zunächst werfen wir nochmal einen Blick auf die Gegebenheiten, die dein Wohnwagen mitbringt: Die meisten Wohnwagen sind mit einem Gaskocher, einer Gasheizung und oft mit einem gasbetriebenen Absorberkühlschrank ausgestattet. Im unserem Blogbeitrag Basiswissen zum Campinggas bekommst du nochmal einen tieferen Einblick in das Thema.

Metall-Kochfeld mit drei sichtbaren Brennern, Metallgitter, einem Drehregler und leichten Flecken

Achte darauf, dass du deinen autarken Campingaufenthalt mit vollen Flaschen startest und falls es ins Ausland geht, du auch die nötigen Adapter für die Auffüllung der Gasflaschen dabeihast. Den Adapter für das europäische Ausland und das Vereinigte Königreich findest du hier.


Landstromunabhängige Stromversorgung

Es gibt Menschen, die beim Camping ohne Strom auskommen. Sicherlich ist das mit der Alternative von Gas und batteriebetriebenen Geräten über einen gewissen Zeitraum möglich. Doch seien wir mal ehrlich: auf den einen oder anderen Komfort verzichten wir ungern. Daher gibt es verschiedene Optionen für die Versorgung mit Strom, unabhängig von einem Landstromanschluss.

Powerstation bringt Strom

Die erste Option, unabhängig von einem Landstromanschluss Strom zu nutzen, ist eine Powerstation. Grundsätzlich handelt es sich um eine Art große Powerbank mit diversen Anschlüssen und Funktionen. Die kompakten und tragbaren Stationen verfügen über eine interne Batterie, die für die Stromversorgung deiner Geräte sorgt. Da sie handlich und verhältnismäßig leicht sind, kannst du sie entweder stationär am Wohnwagen anschließen oder Geräte abseits vom Stellplatz nutzen. Durch die Flexibilität und hohe Leistung sind Powerstationen oftmals sehr kostspielig. Es gibt Powerstationen mit oder ohne Solarpaneele, die du hier im Berger Onlineshop findest.

Bordbatterie und Wechselrichter

Die Stromversorgung deines Wohnwagens funktioniert während der Fahrt über die Starterbatterie des Zugfahrzeugs. Das gilt jedoch nur im angekoppelten Zustand.

Um autark campen zu können, benötigt dein Wohnwagen also eine eigene Batterie, auch Bordbatterie genannt. Mit den Batterien kannst du jedoch ausschließlich Geräte nutzen, die einen 12-V-Anschluss haben. Die meisten Geräte, wie zum Beispiel Kaffeemaschine, Toaster oder Fön, wirst du so im Wohnwagen nicht betreiben können, da sie einen 230-V-Anschluss benötigen. Hier hilft dir ein Wechselrichter, der den Strom von 12 V in 230 V umwandelt. In diesem Blogbeitrag erfährst du die genaue Funktionsweise eines Wechselrichters.

Schwarzes rechteckiges Gerät mit Aufschrift '2000W' an Holzwand befestigt; zwei runde Lüftungsöffnungen, mehrere Kabel, gelb-grünes Erdungskabel, weiße Steckdosenleiste und Wandanschluss sichtbar

Mit der Kombination aus Bordbatterie und Wechselrichter kannst du Strom in deinem Wohnwagen nutzen, wie du es von zu Hause kennst, ohne auf einen Landstromanschluss angewiesen zu sein. Es gibt verschiedene Batterietypen, die ich dir hier einmal kurz aufliste:

VorteileNachteile
Nassbatterie, auch Blei-Säure Batterie günstigschwer, auslaufgefährdet
Gelbatterieauslaufsicherteurer
AGM-Batterieauslaufsicher, kältebeständig, hohe Lebensdauerhitzeempfindlich, teuer
Lithium-Ionen-Batterieleicht, auslaufsicher, sehr langlebig teuer

Für kurze Aufenthalte, unabhängig vom Stromnetz, sind die günstigen Varianten ausreichend. Wenn du jedoch länger autark stehen möchtest, sowie das Gewicht des Wohnwagens nicht allzu sehr nach oben schießen soll, ist die Lithium-Ionen-Batterie, auch LifePo4 genannt, zu empfehlen. Eine Gesamtübersicht an Batterien bekommst du hier im Berger Onlineshop.

Im Blogbeitrag Welche Bordbatterie ist die Richtige für dein Wohnmobil, kannst du das Thema Batterien nochmal in der Tiefe überblicken und auf dein Wohnwagen-Thema übertragen.

Ladebooster zum Laden der Bordbatterie

Aber auch die beste Batterie verfügt nicht über endlos lange Kapazitäten und muss bei längeren Aufenthalten irgendwann wieder geladen werden. Dazu gibt es diverse Optionen:

Die Lichtmaschine des PKW sorgt während der Fahrt dafür, dass zwar die Starterbatterie wieder aufgeladen wird, nicht aber die Bordbatterie deines Wohnwagens. Das übernimmt ein Ladebooster. Ohne diesen schaltet die Lichtmaschine ab, sobald die Starterbatterie durch das Fahren vollständig geladen ist. Mit einem Ladebooster wird der erzeugte Strom der Lichtmaschine zur Bordbatterie weitergeleitet, bis auch diese vollständig geladen ist.

Sinnvoll ist der Einbau dann, wenn der Stellplatz öfter gewechselt wird, sodass die Batterie auf den Fahrten wieder aufgeladen werden kann. In diesem Blogbeitrag kannst du genau nachlesen, wie der Ladebooster arbeitet und wie du ihn leicht in deinem Wohnmobil einbauen und anschließen kannst.

Blauer Kasten mit weißer Aufschrift 'Orion-Tr Smart 12 | 12-30 Non-isolated DCDC charger', an einer Holzplatte montiert; drei runde Ausschnitte oberhalb; mehrere isolierte Kabel (rot, schwarz, blau) führen unten heraus; rechts ein Metallscharnier und

Kompatibilität beachten

Nicht alle Ladebooster sind kompatibel mit allen Batterien.

Wohnwagen dank Solaranlage mit Strom versorgen

Kurz erklärt: Mit einer Solaranlage verwandelst du Sonnenenergie in elektrische Energie. Der Trend nach erneuerbaren Energien findet also nicht nur im häuslichen Bereich statt, sondern erobert schon längst die Campingbranche. Die umweltfreundliche Anlage sollte immer aus drei Komponente bestehen:

  • Solarpaneele mit den Solarzellen
  • Ladekabel zum Anschluss an die Batterie
  • Laderegler, sodass die Spannung zwischen dem Solarmodul und der Batterie optimiert und eine Überladung verhindert wird. Weiterhin wird eine Aufladung generiert, sobald die Batterie wieder verbraucht ist.

Lieferumfang überprüfen

Beim Erwerb einer Solaranlage sind nicht immer alle drei Komponenten inkludiert, sodass stets die Vollständigkeit und Kompatibilität geprüft werden muss.

Grundsätzlich kannst du zwischen diesen drei Anlagen unterscheiden. In dem Fall gestaffelt nach Budget bzw. Leistung:

  • Solar aus dem Solarkoffer: Eine günstige und einfache Variante der Solarkraft. Aufgeklappt besteht der Koffer in der Regel aus zwei Modulen (Solarplatten) mit den Solarpaneelen. Er erinnert zusammengeklappt an einen Tapeziertisch.
  • Faltanlage, eine Weiterentwicklung des Solarkoffers: Die Module sind wesentlich flexibler, meist biegsam und leichter. So können sie je nach Sonnenausrichtung umplatziert werden. Auch als Sonnenschutz für die Windschutzscheibe kannst du die Faltanlage oft sehen. Link Blogpost Solaranlage
  • Festinstallation auf dem Dach: Diese Solaranlagen sind leistungsstärker und als Dauerlösung geeignet. Grundsätzlich sollte die Platzierung des Wohnwagens dann jedoch in Sonnenausrichtung erfolgen.

Hier geht es zu den Solaranlagen im Berger Onlineshop.

https://www.youtube.com/watch?v=q4nS75DDWiA&t

Brennstoffzelle als wetterunabhängige Option

Die Brennstoffzelle bietet eine weitere Möglichkeit, die Batterie deines Wohnwagens zu laden und Strom zu nutzen. Unabhängig von einem Landstromanschluss oder der Sonne, reagiert in dieser Zelle Wasserstoff auf Sauerstoff und es entsteht Methanol, welches in austauschbaren Kartuschen verfügbar ist. Die Brennstoffzelle ist zunächst eine hohe Investition, jedoch leicht, langlebig und wartungsfrei und vor allem wetterunabhängig. Auch bei dieser alternativen Stromgewinnung überwacht ein Laderegler die Stromeinspeisung und lädt die Bordbatterie, sobald der Ladezustand abnimmt. Du findest Brennstoffzellen hinter diesem Link im Berger Onlineshop.


Fazit: autarkes Campen im Wohnwagen

Um autark campen zu können, muss in gängigen Wohnwagen einiges umgebaut oder zusätzlich verbaut werden. Hier kommt es auf deine persönlichen Bedürfnisse an. Grundsätzlich gilt, dass du durch das Einsparen einer Energie-Ressource eine andere verbrauchst. Daher ist eine gründliche Planung deines Projektes, je nach Bedürfnissen, Vorhaben und Beschaffenheiten deines Wohnwagens die Basis.

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