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Unsere Wohnmobil-Tour in Marokko: Route, Tipps & Erfahrungen - Teil II

Reisebericht

Silke & Benjamin fahren im zweiten Teil der Marokko-Reise die Atlantikküste entlang bis nach Marrakesch, eine der vier Königsstädte Marokkos. Dabei lassen sie sich auf durch platte Reifen nicht aus der Ruhe bringen.


Inhaltsverzeichnis


Graue Karte von Marokko mit dem deutschen Titel 'Das sind die Etappen des 2. Teils Marokko-Reise'. Grüne, nummerierte Punkte an der Atlantikküste mit Beschriftungen 9. Safi, 10. Essaouira, 11. Marrakesch und 12. Agadir

Hier kannst du den ersten Teil der Reise durch Marokko lesen.


Entlang der marokkanischen Atlantikküste

Wir fuhren auf der R301 weiter in den Süden. Der erste Teil der Strecke war nicht sehr schön und führte durch ein Industriegebiet, danach fuhren wir jedoch mit bester Aussicht direkt am Meer entlang. Auch die anderen Verkehrsteilnehmer brachten uns immer wieder zum Lachen, auf Marokkos Straßen gibt es wirklich viel Außergewöhnliches zu entdecken: von Tieren bis zu völlig überladenen LKWs. Wir steuerten einen kleinen Campingplatz bei Laaouamra an. Das letzte Stück des Weges führte über eine teils enge sandige Piste. Wir waren jedenfalls froh, als wir dort ankamen, doch leider war die gesamte Stellfläche mit Autos zugeparkt. Der Besitzer des kleinen Platzes direkt an der Düne deutete uns an, kurz zu warten und machte die Fahrer einiger Autos ausfindig, um für uns Platz zu schaffen. Erledigt vom anstrengenden Tag und erleichtert endlich angekommen zu sein, erklommen wir zum Abschluss des Tages die hohe Düne, um einen Sprung ins kalte Meer zu wagen. Belohnt wurden wir schließlich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. In der Nacht kühlte es deutlich ab und wir konnten sehr gut schlafen.

Rückansicht eines blauen Lastwagens auf einer Landstraße, mehrere Personen sitzen auf bunter Ladung unter klarem Himmel
Lastwagen mit weiß abgedeckter Ladung, die seitlich über die Ladefläche hinausragt, auf einer Straße; blauer Himmel, Bordstein, Fahrbahnmarkierungen, Verkehrsschilder, niedrige Bepflanzung und Hügel im Hintergrund; Fensterrand eines anderen Fahrzeugs

Auch, wenn am Morgen über dem Meer der Nebel hing, hatten wir auf unserer Weiterfahrt traumhafte Aussichten auf die Landschaft der Küste Marokkos. Die Fahrt über die Küstenstraße ist sehr zu empfehlen, auch wenn teilweise die Straßenränder so ausgefranst sind, dass die Strecke nur einspurig befahrbar ist. Wir genossen die Aussicht auf die Steilküste und entdeckten Flamingos und jede Menge Esel. Wir wollten die Töpferstadt Safi besichtigen und fanden einen Parkplatz direkt zwischen Stadtmauer und Küste. In der Medina von Safi stapelt sich das Porzellan. Zahlreiche bunt bemalte Teller und farbenfrohe Tajines werden hier zu günstigen Preisen verkauft. Im Töpferviertel kann man den Töpfern über die Schulter schauen. Da wir allerdings an einem Freitag dort waren, arbeitete leider niemand. Dafür kauften wir kräftig ein.

Expertentipp

Die Gasflaschen in Marokko haben französische Anschlüsse und mit dem Euroentnahmeset kann man sie leicht an das deutsche System anschließen. Perfekt, wenn das Gas auf der Reise ausgeht!
Das Nachfüllen von deutschen Flaschen ist in einigen Gasfabriken in Marokko möglich. Das ist in Tiznit der Fall, ebenfalls in folgenden Orten: Safir, Agadir, Nador, Mohammedia, Sidi Ifni und Taza.


Viele bemalte Keramikteller, Schalen und Töpfe, gestapelt und in Regalen, einige Teller an der Rückwand aufgehängt

Eine unerwartete Pause – die erste Reifenpanne

Danach fuhren wir noch ein Stück raus aus der Stadt, um am Straßenrand zu vespern. Nach einer kleinen Pause wollten wir nach Essaouira weiterfahren, doch unsere Pläne wurden abrupt durchkreuzt. Wir hatten einen Platten. Wir versuchten mit Dichtmittel den Reifen zu flicken, merkten aber schon nach einem Kilometer, dass die Luft nicht hielt. Wir standen nun etwas ratlos am Straßenrand in einem kleinen Dorf und wussten nicht so recht, was wir tun sollten, als wir wenige Meter weiter einen Reifenhändler erblickten – unsere Rettung. Für wenige Dirham flickte er wortlos unseren Reifen und wir konnten zumindest bis zum nächsten Campingplatz weiterfahren.

Weißes Wohnmobil am Straßenrand mit geöffneter Tür; zwei Personen neben dem vorderen Rad; mehrere Autoreifen liegen auf dem Boden neben einem Baum; Gehweg und Häuser im Hintergrund

Wir waren erleichtert als wir dort ankamen und fragten dort an der Rezeption gleich nach Hilfe. Der freundliche Herr erklärte uns, dass er sich um alles kümmert. Er bestellte einen neuen Reifen für uns, ließ diesen in Essaouira abholen und bat einen örtlichen Mechaniker zum Campingplatz, der unseren kaputten Reifen vor Ort demontierte und den neuen Reifen bei sich in der Werkstatt auf unsere Felge aufzog. Das lief alles sehr unkompliziert und zügig ab!

Person kniet neben dem Rad eines Wohnwagens; Radabdeckung, Radkappe und Mütze liegen auf dem Boden; geöffnete Tür und Trittstufe am Wohnwagen; Campingstühle und Bäume im Hintergrund

Wir hatten solange also einen Tag Pause, den wir die meiste Zeit im Pool des Campingplatzes verbrachten. Gegen Nachmittag liefen wir in den Ort und entdeckten eine Frauen-Kooperative, die Arganöl herstellt. Wir bekamen alles (auf Französisch) erklärt und durften sogar selbst probieren, die harten Kerne zu knacken und zu zermahlen. Für einen Liter Arganöl benötigt man 30 Kilogramm Arganfrüchte der Arganbäume, die fast ausschließlich in Marokko vorkommen. Die Kerne werden mühsam von Hand aus der Frucht geknackt, zermahlen und das Mus wird anschließend so lange geknetet, bis sich das Öl absondert. Zum Abschluss konnten wir die Produkte verköstigen und natürlich kaufen.

Hände und Beine einer sitzenden Person, die einen Holzstößel auf eine große braune Kartoffel auf einem gestreiften Kissen hält; links zwei geflochtene Körbe; Person trägt weißes Deutschland-Fußballtrikot

Die windige Stadt Essaouira

Am nächsten Morgen konnten wir endlich weiterfahren. Wir fuhren ein Stück in die „falsche“ Richtung, schließlich wollten wir Essaouira nicht auslassen. Leider ist die Innenstadt mittlerweile komplett für Wohnmobile verboten. Im August wunderten wir uns darüber, wir hatten schließlich die letzten Tage vielleicht maximal 10-15 Wohnmobile gesehen. Im Winter muss es hier jedoch ganz anders aussehen und so gibt es auch in Marokko nach und nach mehr Verbote. Und Essaouira gehört zu den beliebtesten Touristenzielen des Landes. Wir parkten also wieder außerhalb und liefen ein ganzes Stück in die Stadt. Es war überraschend frisch, denn hier windet es immer. Wir mussten tatsächlich zum ersten Mal unsere Jacken auspacken. Essaouira ist umgeben von einer dicken Stadtmauer, die die hübsche Altstadt mit verwinkelten Gassen vor Eindringlingen und vor dem Wind schützen soll. In der Medina wird zahlreiches Kunsthandwerk angeboten, besonders bekannt ist die Stadt für ihre Holzkunst. Aber auch zahlreiche bunte Gemälde, Töpfereien, Teppiche etc. werden an jeder Ecke verkauft. Obwohl in der Stadt sehr viel los war, hat sie uns richtig gut gefallen. Für den Rückweg haben wir wieder ein Taxi gefunden, dass uns zurück zum Wohnmobil brachte.

Küstenort mit Gebäuden an der Promenade, Steinmauer im Vordergrund, Wellen, fliegende Möwen und Menschen am Ufer

Marrakesch – die rote Stadt zwischen Tradition und Hitze

Für uns ging es nach der Stadtbesichtigung ins Landesinnere. Denn wir wollten uns eine der vier Königsstädte Marokkos anschauen. Zu den Königsstädten Marokkos gehören Rabat, Fés, Meknes und Marrakesch. In jeder dieser Städte lebte zu einer gewissen Zeit der König des Landes, weshalb sie besonders prunkvoll sind und einen Palast besitzen. Schon während der Fahrt in die Stadt sahen wir, wie die Temperatur auf dem Thermometer nach oben kletterte. Wir hatten etwas Respekt vor der Stadtbesichtigung bei der Hitze. Als wir auf dem Campingplatz Relais de Marrakech (mit 37 Euro für marokkanische Verhältnisse etwas teuer, aber europäischer Standard. Sehr empfehlenswerter Platz!) ankamen, sprangen wir erst mal in den wunderschönen Pool und ließen den Abend im Campingrestaurant ausklingen. In der Nacht kühlte es angenehm ab und wir waren bereit für die Stadtbesichtigung am nächsten Tag.

Breite Straße mit Fußgängern, einem Radfahrer und Pferdekutschen, im Hintergrund ein hoher rötlicher Turm mit dekoriertem oberen Teil, rechts rote Fahnen und Bäume, blauer Himmel

Wir bestellten ein Taxi über den Campingplatz für etwa 10 Euro, das uns auch wieder abholen sollte und fuhren direkt morgens um 8 Uhr los, um dem größten Trubel und der größten Hitze zu entgehen. Tatsächlich wirkte die Großstadt um diese Uhrzeit noch etwas verschlafen. Selbst der riesige Platz Djemaa El Fna, auf dem sonst das Leben tobt, kam gerade erst zum Erwachen. Die ersten Verkäufer packten gerade erst aus und die Schlangenbeschwörer spielten ihre Flöten warm. Fasziniert schauten wir nahezu unbehelligt eine Weile zu bis wir uns in die Medina wagten.

Gruppe von Männern in langen Gewändern unter einem großen grünen Sonnenschirm auf einem Platz; im Hintergrund orangefarbene Gebäude, ein geparkter kleiner gelber Wagen und weitere Personen

Wir liefen einfach drauf los und versuchten, uns nicht zu verlaufen. Als wir vor der ehemaligen Koranschule Medersa Ben Youssef stand, entschieden wir uns spontan, sie anzuschauen und waren sofort begeistert. Schon das Eingangsportal war mit schönsten Schnitzereien und Stuck geschmückt, vom Innenhof waren wir komplett hingerissen. Die 135 Räume der Studenten waren hingegen sehr schmucklos und schlicht, aber dennoch interessant.

Innenhof mit rechteckigem Wasserbecken in der Mitte, hellen Bodenplatten, Reihe von Säulen mit verzierten Bögen, gemusterte Fliesen an den unteren Wänden, geschnitzter Stuck an den oberen Wänden, mehrere Personen stehend oder gehend, Licht- und Schat

Nach der Koranschule liefen wir zum Maison de la Photographie. Das kleine Fotomuseum ist in einem typisch marokkanischen Haus, einem Riad, untergebracht und beherbergt wunderschöne und eindrucksvolle Fotografien. Auf dem Dach befindet sich zudem ein Rooftop Café, wo wir mit bester Aussicht auf die Dächer der roten Stadt einen Minztee tranken. Danach aßen wir im wundervollen Gartenrestaurant Le Jardin zu Mittag und schlenderten weiter durch die Medina. Da in Marrakesch die Gassen zum Großteil überdacht sind, war sogar die Hitze aushaltbar. Zum Schluss besichtigten wir den Bahia-Palast, der aus dem 19. Jahrhundert stammt. Es war nicht viel los und wir konnten in aller Ruhe die vielen schönen Fliesen und Holzschnitzereien bewundern. Nachmittags setzte die Hitze uns so langsam doch zu, es hatte immerhin 40 °C. Also fuhren wir mit dem Taxi zurück zum Campingplatz und kühlten uns im Pool wieder ab. Marrakesch ist laut, voll und heiß, aber auf jeden Fall einen Besuch wert!

Blick auf Stadtdächer mit Terrassen, Satellitenschüsseln und einem hohen Turm unter klarem Himmel

Und schon wieder einen Platten

Am nächsten Tag wollten wir zurück ans Meer fahren. Die meiste Zeit fuhren wir auf einer gut ausgebauten Straße durch eine faszinierende Steinwüste. Bei einer kurzen Pause stellten wir fest, dass wir Luft aus einem der Hinterreifen verloren. Wir hatten tatsächlich schon wieder eine Schraube im Reifen! Wir standen an einer Tankstelle und zufällig war gerade der Pannendienst in der Nähe. Wir konnten gar nicht so schnell schauen, so schnell hatten sie das Wohnmobil hochgebockt und den Reifen abmontiert. Da niemand Englisch oder Französisch sprach, wussten wir auch nicht so genau, was ihr Plan war. Unser Reifen wurde an Ort und Stelle geflickt und wir konnten weiterfahren. In Agadir kauften wir schließlich schon wieder einen neuen Reifen. Für diesen Tag hatten wir keine Lust mehr auf Sightseeing und fuhren nur noch auf einen Campingplatz.

Ungepflasterte Marktstraße mit Fußgängern, einer Person auf einem Esel, Motorrädern, Marktständen, niedrigen Gebäuden mit Markisen und sichtbaren Stromleitungen

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