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© Fritz Berger
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Zelt richtig abspannen und sturmfest machen

So trotzt du Wind und Wetter

Wenn du dein Zelt richtig abspannst und sturmfest verzurrst, kannst du bei einem aufziehenden Unwetter problemlos im Zelt bleiben. Doch auch bei schönem Wetter solltest du das Zelt abspannen. Warum das so ist, erkläre ich dir jetzt.


Inhaltsverzeichnis


Vorteile des Abspannens

Auch wenn dein Zelt selbst stehen könnte, ist es ratsam, es abzuspannen. Denn dadurch gibst du Wind weniger Angriffsfläche. Das Abspannen hat jedoch noch weitere entscheidende Vorteile:

  • Das Zeltgestänge entlasten
    Dein Zelt wird durch richtiges Abspannen stabiler und das Zeltgestänge kann nicht so leicht brechen.
  • Raum schaffen
    Wenn du dein Zelt richtig abspannst, gewinnst du im Inneren des Zeltes mehr Raum, da der Stoff nicht durchhängt.
  • Kondenswasser verhindern
    Das Außenzelt darf das Innenzelt nicht berühren, da sich an diesen Stellen Kondenswasser bildet. Durch Abspannen kannst du das vermeiden.
  • Luftzirkulation verbessern
    Berühren sich die beiden Zeltschichten nicht, kann die Luft besser zirkulieren.

Richtig abspannen für mehr Stabilität

Damit dein Zelteingang nicht direkt im Wind steht, solltest du vor dem Aufbau deines Zeltes die Windrichtung überprüfen und dein Zelt dann entsprechend ausrichten.

Gelb-schwarzer Stoff mit Metallöse, schwarzem Band und im Gras steckendem Metallpflock
Nutze die Schlaufen für die Befestigung am Boden © Fritz Berger

Um das aufgebaute Zelt mit dem Boden zu verankern, nutzt man die Schlaufen, die ringsherum in Bodennähe angebracht sind. Das Fixieren der Heringe erfolgt diagonal: Verankere erst eine Ecke, dann ziehst du alles straff und gehst zur gegenüberliegenden Ecke.

Gelbgrünes Zeltdach mit gebogener Naht, halbtransparentem Fenster, drei schwarzen Befestigungsclips und dunkler Innenfläche
Befestige das Innenzelt am Außenzelt © Fritz Berger

Verbinde jetzt das Innenzelt mit dem Außenzelt. Das geschieht meistens durch Einhaken des Innenzeltes.

Nahaufnahme einer neongelben Kordel mit einfachem Knoten, befestigt an einem schwarzen Gurtstück unter einem neongelben Stoffstreifen auf grauem Stoff mit sichtbaren Nähten
Bringe die Abspannleinen an © Fritz Berger

Bringe jetzt die Abspannleinen am Zelt an.

Hand zieht Reißverschluss an geöffneter grüner Zeltklappe; schwarzer Reißverschluss und Zeltstoff sichtbar
Schließe alle Reißverschlüsse © Fritz Berger

Schließe alle Reißverschlüsse. Die Schlaufen links und rechts von der Tür solltest du über Kreuz abspannen. Dadurch entlastest du den Reißverschluss und kannst ihn auch dann leicht öffnen und schließen, wenn starker Wind weht. 

Zwei Hände drücken einen Hering durch eine Öse eines braunen Zelttuchs in grünes Gras
Hering setzen © Annibell82 – stock.adobe.com.

Hänge die Leinen jetzt in die Heringe ein und schlage die Heringe im 45° Winkel in den Boden. Sitzen sie spitzer im Boden, können sie leicht herausgezogen werden. Sitzen sie zu flach, kann es sein, dass sie unter der Belastung brechen.

Zwei neon-grüne Schnüre liegen nebeneinander; unten ein silberner Metallhaken zwischen trockenem und grünem Gras
Hering im Boden © Fritz Berger

Stecke die Heringe bis zum Anschlag in den Boden, so dass niemand darüber stolpern kann. Der Kopf des Herings sollte vom Zeltstoff wegzeigen.

Nahaufnahme eines hellgrünen Zeltstoffs mit vertikalem schwarzen Streifen, einer Metallöse und einer gelb-grünen Abspannleine
Die Leine wird als Verlängerung der Naht gesehen © Fritz Berger

Setzte deine Heringe immer so, dass die Abspannleine als Verlängerung der Naht gesehen werden kann. So wirkt nicht zu viel Zug auf die Nähte.
Hat dein Zelt nach dem Abspannen noch Falten, kannst du diese durch Umsetzen von Heringen entfernen.

Ecke einer grauen Zeltplane mit neongelber Spannleine durch einen schwarzen Kunststoff-Spanner auf Gras
Abspannleine festziehen © Fritz Berger

Sitzen die Heringe fest, musst du die Leinen mit Hilfe des Schnurspanners straffziehen. Keine Sorge: dein Zeltstoff ist stabil, du kannst nichts kaputt machen.

Hast du an manchen Stellen keinen Platz, um die Heringe in den Boden zu setzen, weil beispielsweise ein Baum genau an dieser Stelle steht, habe ich einen guten Tipp für dich: Öffne den Knoten deiner Abspannleine, lege die Leine um den Baum (die Laterne oder auch deine Wohnwagendeichsel), schließe den Knoten jetzt wieder so wie er vorher war. Jetzt kannst du die Leine wie gewohnt spannen.

Nahaufnahme von Zeltstoff mit gelber Umrandung, transparentem Fenster und gelben Abspannleinen
Sturmleine im 90° Winkel zum Zelt © Fritz Berger

Musst du dein Zelt zusätzlich mit Sturmleinen sichern, kannst du genauso vorgehen. Denn Sturmleinen werden generell im 90° Winkel zum Zelt befestigt.



Abspannleinen aus Nylon können Feuchtigkeit aufnehmen und sich leicht dehnen. Deswegen solltest du deine Leinen nach einem Regenschauer oder generell bei hoher Luftfeuchtigkeit prüfen und nachspannen.


Schnur spannen ohne Schnurspanner

Um das Zelt ohne Schnurspanner richtig abzuspannen, nutzen wir Klemmknoten (auch Festmacherknoten genannt). Mit Hilfe solcher Knoten kannst du eine Schnur so an einer anderen Schnur oder an einem festen Gegenstand (wie einem Hering, Baum oder Laternenpfahl) befestigen, dass das Ganze unter Spannung fest ist. Ohne Zug lässt sich der Knoten verschieben und die Schnur hervorragend spannen.

Rotes geflochtenes Seil mit Knoten vor hellem Holzfußboden
Klemmknoten © Fritz Berger

Zuerst legst du deine Schnur um einen festen Gegenstand und bildest eine Schlaufe. Dann wickelst du das eine Schnurende 2-4 mal um das andere.

Nahaufnahme eines geflochtenen roten Seils mit mehreren eng gewickelten Schlaufen um einen festen Teil; zwei Hände halten das Seil; Holzfußboden im Hintergrund
Klemmknoten 2. Schritt © Fritz Berger

Jetzt nimmst du auch das andere Schnurende hinzu und wickelst das Ende, das du vorhin benutzt hast, um beide Schnüre.

Rotes geflochtenes Seil mit mehreren Schlaufen und einem Knoten vor unscharfem Holzboden
Klemmknoten 3. Schritt © Fritz Berger

Zum Schluss fixierst du das Ganze mit einer Schlaufe. Dazu schiebst du das Ende durch die letzte Wicklung.

Der Knoten lässt sich jetzt leicht verschieben, bleibt unter Zug aber fest.


Zubehör, um das Zelt richtig abzuspannen

Du kannst dein Zelt nur wirklich effektiv abspannen, wenn du dazu das richtige Zubehör hast.

Heringe für jeden Boden

Es gibt Zeltheringe für weiche, gemischte und harte Böden. Benutzt du den falschen Hering, kannst du dein Zelt nicht stabil aufbauen. Deswegen sollten deine Zeltheringe mindestens 20 Zentimeter lang sein, entscheidend sind aber auch Form und Dicke des Herings.

Es ist wichtig, dass der gewählte Hering zum vorhandenen Boden passt. 

Vier lange, spitz zulaufende Holzstücke mit Einkerbung nahe dem breiten Ende, auf weißem Hintergrund angeordnet

Willst du dein Zelt auf Sand, zum Beispiel in den Dünen oder am Strand aufbauen oder es in lockerer Erde im Wald verankern, verwendest du am besten Sand-Heringe aus Aluminium.

Hier findest du Heringe für weiche Böden im Berger Onlineshop.

Drei rote, längliche Kunststoffteile mit spitzem Ende und Haken am anderen Ende auf weißem Hintergrund

Heringe für gemischte Böden haben eine halbrunde Form und werden aus Kunststoff, verzinktem Stahl oder Aluminium gefertigt.

Hier findest du Heringe für gemischte Böden im Berger Onlineshop.

Fünf metallische Nägel mit gebogenen Köpfen fächerförmig auf weißem Hintergrund

Wenn der Untergrund sehr hart ist, benötigst du auch sehr harte Zeltheringe. Sie werden aus speziellem Alu oder verzinktem Stahl hergestellt.

Hier findest du Heringe für harte Böden im Berger Onlineshop.

Natürlich gibt es auch Universalheringe. Hier findest du unseren hilfreichen Hering-Ratgeber.



Abspannleinen in vielen Längen und Dicken

Deine Zeltschnüre sollten mindestens 3,50 Meter lang sein, um deinem Zelt auch auf schwierigem Untergrund Stabilität zu geben. Hier findest du Abspannleinen im Berger Onlineshop.

Hand hält grünes, geflochtenes Seil mit weißem, fransigem Ende; darunter brennt die Flamme eines schwarzen Stabfeuerzeugs; gepflasterter Boden im Hintergrund

Achte darauf, dass die Enden der Schnüre verödet sind. Das bedeutet, dass du das Ende so bearbeitest, dass es nicht mehr ausfranst. Das kannst du am einfachsten mit einem Feuerzeug oder einem Stück Klebeband selber machen. Willst du auf Nummer sicher gehen, dann verwende einen Schrumpfschlauch.

Mehrere transparente Plastikbeutel mit bunten Schnüren hängen an einem perforierten Metallblech; oben sind Preisschilder mit Barcodes sichtbar

Abspannleinen gibt es in vielen Farben und Längen. Natürlich sind immer ausreichend Abspannleinen bei deinem Zelt dabei. Wenn du dir aber neue Leinen besorgen musst, weil zu viele deiner Alten gerissen sind, kannst du dir überlegen, ob du dir gleich eine neue Farbe zulegen willst. Es gibt sogar reflektierende Leinen und solche, die im Dunkeln leuchten, damit man nicht darüber fällt.



Schnurspanner für die perfekte Leinenspannung

Jede Zeltleine ist mit einem Leinen- oder Schnurspanner ausgerüstet. Ob dieser zwei oder drei Löcher hat, rund oder eckig ist, spielt keine Rolle. Es kommt nur auf die richtige Fädel-Technik an.

Sind die Schnurspanner aus Metall, solltest du darauf achten, dass die scharfen Kanten deine Zeltschnur nicht beschädigen. Falls nötig, kannst du die Kanten eventuell etwas entgraten.

Schwarze, dreieckige Kunststoffklemme auf neongelb-grünem Seil mit kleinem Knoten; im Hintergrund Gras und ein Stück blauer Stoff

Alternativ gibt es Schnurspanner aus Holz oder Plastik.


Fädel-Techniken für Zeltschnüre

Schwarze Kordel mit weißen Reflektorfäden durch einen schwarzen Kunststoff-Kordelstopper geführt, geknotetes Ende, auf blauem Stoff

3-Loch-Schnurspanner
Bei der gängigsten Fädeltechnik wird die Schnur in Schlangenlinien durch den 3-Loch-Schnurspanner gelegt und unten festgeknotet. Der Hering kommt durch die untere Schlaufe.

Zwei rote ovale Scheiben mit Öffnungen, durch die eine schwarze Kordel verläuft, auf grünem Rasen

2-Loch-Schnurspanner
Die Schnur wird durch ein Loch des Spanners rein- und durch das andere wieder rausgezogen und an einer Seite verknotet. Der Hering kommt durch die entstandene Schlaufe. Die Schnur verklemmt sich in dem oberen Loch und steht auf Spannung. 

Baumstamm links, grüner Rasen im Hintergrund, zwei hellgrüne Seile gespannt, roter Kunststoffclip an den Seilen, Knoten an einem Seil

runder Schnurspanner
Die Schnur wird an der großen Öse verknotet, dann um den Hering / Baum / Laternenpfahl gelegt, durch das große Loch gefädelt und um die kleine Öse gelegt.


Fazit: Beschädigung am Zelt verhindern

Damit dein Zelt durch Wind und Wetter nicht beschädigt wird, solltest du es unbedingt korrekt abspannen. Dazu liefern alle Zelthersteller praktisches Zubehör wie Leinen und Heringe. Solltest du doch mehr Material benötigen, wirst du in unserem Onlineshop oder unseren Filialen fündig. Hier findest du Zeltzubehör, Heringen und Abspannmaterialien.

Autor/in

Svenja

Svenja ist seit Jahren mit Mann, Kind und Hund im Zelt und Wohnwagen durch Europa unterwegs. Sie liebt die Entschleunigung, die man beim Campen erfährt.
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