Dank Solar im Campingalltag unabhängig vom Landstrom
Tipps für einen hohen Autarkiegrad in Sachen Strom durch Sonnenenergie
Auch unterwegs lässt sich nicht auf Strom verzichten, schließlich will das Smartphone oder der Kühlschrank regelmäßig mit Strom versorgt werden. Wie dir das auch beim autarken Campen gelingt und welche Dinge dafür unerlässlich sind, erfährst du hier.
Inhaltsverzeichnis
- Solaranlagen – der aktuelle Trend zur Stromerzeugung bei Naturfans
- Verschiedene Arten von Solarmodulen
- Laderegler – das „Gehirn“ zwischen Solarpanel und Energiespeicher
- Bordbatterie – dein primärer Energiespeicher
- Powerstation als alternativer Energiespeicher oder Backup
- Wechselrichter wandelt 12V in 230V
- Ladebooster für eine optimale Aufladung deiner Bordbatterie während der Fahrt
- Fazit: mit verschiedenen Komponenten sicher autark unterwegs
Solaranlagen – der aktuelle Trend zur Stromerzeugung bei Naturfans
Aktuell sind bei Campern, die autark unterwegs sein möchten, Solaranlagen der Renner. Auch, wenn hier ohne Sonne nichts geht, bieten sie eine Vielzahl an Vorteilen:
kosteneffizient
umweltfreundlich
kompatibel mit Batterien
technisch ausgereift
platzsparend
geräuschloser Betrieb
Markt bietet kombinierbare und erweiterbare Systeme
Verschiedene Arten von Solarmodulen
Solarmodule wandeln UV-Strahlung in elektrische Energie – also in Strom – um. Da Camper verschiedene Ansprüche und Vorlieben haben, was Einsatzbereich, Handhabung und Gewicht anbelangt, hat Berger verschiedene Varianten im Sortiment.
Faltbare Solarmodule

Sie richten sich an eine möglichst breite Masse, zu der neben Wohnmobil- und Wohnwagen-Campern auch Naturfreunde zählen, die mit Auto und (Dach-)Zelt unterwegs sind. Faltbare Panele bieten ein Maximum an Mobilität – ein Festeinbau ist hier also nicht nötig.
Sie sind ausgesprochen einfach, was die Handhabung angeht, außerdem verfügen sie über ein geringes Gewicht und Packmaß, was sicherlich jedem Camper in die Karten spielt.
Starre Solarmodule

Sie kommen dort zum Einsatz, wo maximale Stabilität, hohe Witterungsbeständigkeit und lange Lebensdauer gefragt sind, und sind – wie bereits der Name andeutet – für den „festen", statischen Einsatz auf Dächern vorgesehen.
Ein Auf- und Abbau ist hier nach Erstinstallation nicht nötig, weshalb sie auch bei Dauercampern die erste Wahl sind. Durch ihren besonders hohen Wirkungsgrad liefern sie zudem ein Maximum an Leistung.
Flexible Solarmodule

Diese Art von Solarpanelen kann – wie auch hier der Name verrät – tatsächlich sehr flexibel eingesetzt werden. Hier hast du die Möglichkeit, das Modul, ähnlich wie das faltbare Modul, bei Bedarf an einem sonnigen Platz aufzustellen und es – je nachdem, wie die Sonne gerade steht – entsprechend auszurichten. So erzielst du eine maximale Energieausbeute. Zudem sind sie auch sprichwörtlich flexibel, also relativ elastisch und zudem superleicht.

Je nachdem, welche Fläche sich für den Anbau an deinem Wohnmobil oder Wohnwagen anbietet, kannst du das Modul auch auf deinem Dach oder an Bug- oder Heckrundungen anbringen. Im Gegensatz zu starren Panelen kannst du ein flexibles Modul auch auf unebenen Flächen montieren. Mehr zum Thema Solaranlage für Wohnwagen und Wohnmobil findest du hier.
Man kann also sagen, flexible Solarmodule vereinen die Vorteile von faltbaren und starren Panelen.
Laderegler – das „Gehirn“ zwischen Solarpanel und Energiespeicher
Verfügst du nicht gerade über eine Powerstation, die direkt mit Solarmodulen kompatibel ist, so lässt sich sagen: Ohne den Laderegler kannst du den vom Panel generierten Strom nicht nutzen.
Zusammen mit deinem Solarpanel bildet er sozusagen die Solaranlage. Dabei ist er zwischen Panel und Batterie angeschlossen und sorgt dafür, dass der kommende Strom sicher, effizient und kontrolliert in die Batterie gelangt.
Er prüft kontinuierlich den Füllstand deiner Bordbatterie. Solange sie noch nicht voll aufgeladen ist, wird die Batterie mit Sonnenkraft weitergeladen. Ist die Batterie vollständig geladen, verhindert er eine Überladung der Batterie.
Bordbatterie – dein primärer Energiespeicher

Deine Bordbatterie funktioniert grundsätzlich nach dem Prinzip einer jeden anderen Batterie oder eines Akkus. Sie nimmt den erzeugten Strom auf, speichert ihn und gibt ihn bei Bedarf wieder ab. Sie fungiert praktisch als Energiespeicher oder -puffer, der eine Stromversorgung – etwa bei Dunkelheit – gewährleistet.
Ohne Batterie würde die Solaranlage Geräte nur bei direkter Sonneneinstrahlung betreiben können, nachts hättest du sonst wohl keinen Strom. Je nach Typ und Art des integrierten Batterie-Management-Systems (BMS) verfügt eine Vielzahl an (Lithium-)Batterien über eine Bedienung bzw. Überwachung per App.
Hier geht’s zum Blogartikel „Welche Bordbatterie ist die Richtige für dein Wohnmobil?“
Powerstation als alternativer Energiespeicher oder Backup
Entweder als Alternative oder als Reserve setzen immer mehr Camper auf Powerstationen. Du kannst sie dir prinzipiell wie einen riesigen Akku oder wie eine überdimensionierte Powerbank vorstellen. Wie bereits oben angedeutet, lassen sich durch ihre vielfältigen Anschlüsse – je nach Fabrikat und Variante – oftmals direkt Solarmodule anschließen. Ein Laderegler ist in dieser Kombination in der Regel nicht nötig, da dieser in der Powerstation integriert ist.
Eine verbraucherfreundliche Stromentnahme ist oftmals über vielfältige Anschlüsse wie Schutzkontakt-Steckdosen oder USB-Ports gewährleistet.
Hier findest du viele Powerstationen im Berger Onlineshop.
Wechselrichter wandelt 12V in 230V
Er wandelt den Strom, der von der Batterie kommt, von 12-Volt-Gleichstrom in 230-Volt-Wechselstrom um. Erst durch die Verwendung eines Wechselrichters kannst du so auch haushaltsübliche Geräte betreiben. Für elektronische Verbraucher empfiehlt sich ein reiner Sinus-Wechselrichter. Er sorgt, dank reiner Sinuswelle, für einen sicheren Betrieb empfindlicher Geräte wie beispielsweise Notebooks.
In diesem Blogbeitrag gehen wir näher auf das Thema Wechselrichter ein.
Hier findest du alle Wechselrichter und Spannungswandler im Berger Onlineshop.
Ladebooster für eine optimale Aufladung deiner Bordbatterie während der Fahrt

Der Ladebooster – auch B2B-Ladegerät oder DC/DC-Ladebooster genannt – lädt 12-V-Fahrzeugbatterien effizient über die Lichtmaschine des Fahrzeuges. Die Hauptaufgabe des Ladeboosters ist es, die Bordbatterie ohne Spannungsschwankungen und Leistungsverlusten – was insbesondere Fahrzeuge mit Euro-6-Norm betreffen kann – zu laden. Im Reisemobil etwa wird er zwischen die Starter- und Bordbatterie geschaltet. Dort stabilisiert er die Ladespannung zur Bordbatterie, was sich positiv auf ihre Lebensdauer auswirkt. Weitere Infos zum Thema Ladebooster kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen.
Hier findest du Ladebooster und andere Ladegeräte im Berger Onlineshop.
Fazit: mit verschiedenen Komponenten sicher autark unterwegs
Mit der richtigen Kombination aus Solarmodul, Laderegler, Bordbatterie und ggf. Wechselrichter oder Powerstation kannst du auch unterwegs zuverlässig Strom erzeugen und nutzen – ganz ohne Landstromanschluss. So bleibst du beim Camping flexibel, autark und kannst deine Geräte jederzeit sicher betreiben.
Hier erfährst du, was du unabhängig vom Strom beachten solltest, wenn du autark campen willst.
In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, wie du deinen Wohnwagen ganz leicht autark machst.



























